Grußwort zum Stadtschützenfest 2022

 Frohe Momente sind Zeichen der Hoffnung

Was die Menschen jetzt brauchen, sind Zeichen der Hoffnung. Unsere Feierlichkeiten haben deshalb Bedeutung über das eigentliche Festgeschehen hinaus. Sie stärken die Gemeinschaft und machen Mut. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der anhaltenden Pandemie ist manchem die Lust am Feiern vergangen. Und dennoch sind solch frohe Momente wichtig. Wer jetzt zögert und sich fragt, ob er dabei sein soll und darf, sollte sich einen Ruck geben. Das Miteinander ist grundlegend für das bruderschaftliche Verständnis. Und natürlich dürfen wir bei aller Festfreude die nicht vergessen, die krank sind, die in Not sind, die vor Krieg und Gewalt geflohen und zu uns gekommen sind.

Ein Fest der Freude braucht Zeichen der Solidarität.

Unsere Bruderschaften und Vereine haben es immer schon verstanden, Nothelfer zu sein und tatkräftige Unterstützung zu leisten. Gerade in diesen Zeiten ist es für unsere Gemeinschaften brüderliche Verpflichtung, Schützenhilfe zu geben. Dafür gebührt den Initiatoren und ihren zahlreichen Unterstützern Dank und Anerkennung. Und auch die Feste zeigen starke soziale Akzente.

Wesentlich ist für das Schützenwesen deshalb auch, dass das Miteinander nicht zu kurz kommt. Viele sehnen sich nach der zweijährigen Corona bedingten Zwangspause nach dem Schützenfest, nach den Zusammenkünften im Schützenkreis, nach den vielen stärkenden Erlebnissen der frohen Tage.

Möge diese Sehnsucht beim Stadtschützenfest in Mönchengladbach erfüllt werden. Möge sich fortsetzen, was wir bei den bruderschaftlichen Feiernn der vergangenen Wochen  eindrucksvoll erlebt haben: Frohes Miteinander.

Darauf gründet das bruderschaftliche Selbstverständnis, das Hilfe in Not und Freude in Gemeinschaft verbindet.  

Horst Thoren

Bezirksbundesmeister

Programm zum Gladbacher Schützenfest - Tradition seit 1836

Freitag, Samstag und Sonntag, 2. bis 4. September 2022
Treffpunkt SONNENHAUSPLATZ
mit Feldlager, Schlemmermeile und buntem Bühnenprogramm, jeweils von 13 bis 22 Uhr

Freitag, 2. September

ab 17.00 Uhr    „Soft Opening“ mit Entertainer Mr. T., Sonnenhausplatz

Samstag, 3. September

13.30 Uhr    Serenade, danach Umzug der Könige, Rathaus Abtei
14.30 Uhr    Fassanstich, danach Platzkonzert, Sonnenhausplatz
15.00 Uhr    Vogelschuss um die Bezirkskönigswürde, Sonnenhausplatz
18.00 Uhr    Freiluft-Schwoof mit „Obergärig“, Sonnenhausplatz
20.00 Uhr    Königsparty im Kaisersaal, Kaiser-Friedrich-Halle

Sonntag, 4. September

13.45 Uhr    Krönungsmesse in der Münster Basilika
15.30 Uhr    Festzug mit 2500 Schützen und Musikanten durch die Innenstadt (ab Rathaus Abtei)
16.15 Uhr    Große Festparade zu Ehren des neuen Königs, Alter Markt
17.45 Uhr    Königsproklamation, Sonnenhausplatz
18.00 Uhr    Musik- und Showabend mit „De Boore“, Sonnenhausplatz

Jetzt Tickets buchen für die Königsparty zum Stadtschützenfest

Der wohl prunkvollste Saalbau der Stadt bietet den prächtigen Rahmen für die Königsparty am 3. September. Die Schützen aus Stadt und Land lassen in der Kaiser-Friedrich-Halle ihre Majestäten hochleben. Festliche Roben sind Pflicht, die Königssilber werden glänzen.

Aber Glanz und Gloria bieten nur den festlichen Rahmen. Denn die Freundinnen und Freunde des Brauchtums wollen richtig Party machen. Aus dem traditionellen Ball aller Majestäten wird also die Königsparty – mit zwei Bands und DJ Marc, mit Jux und Spaß, mit Tamtam und Tradition.

PlakatKKoenigsparty2022 600

Tickets gibt es unter www.buchung-bruderrat.de

Wenn die Sehnsucht ruft …

… stehen zum Mönchengladbacher Stadtschützenfest am 3. und 4. September Tausende Schützen und Zehntausende Gäste parat, um Seine Majestät hochleben und es sich selbst gut gehen zu lassen. Das alles nach rheinischer Art (in der alten Tradition des Gladbacher Schützenfestes von 1836) mit frischem Mut und frohem Singsang auf Straßen und Bühne.

SSF2022 PK 600Gefeiert, gesungen, gejubelt und gelacht wird am Sonnenhausplatz in der Gladbacher Oberstadt, wo am Samstag, 3. September zum öffentlichen Vogelschuss bis zu 38 Königskandidaten antreten, um Bezirks-Majestät zu werden.
Fällt „piff, paff“ der hölzerne Vogel, heißt es: Seht, da kommt der König! Als Augen- und Ohrenzeuge sind die vielen Freundinnen und Freunde des Brauchtums und alle Festbegeisterten aus Stadt und Land beim Wettkampf herzlich willkommen. Sie dürfen zwar nicht mit auf den Holzvogel schießen, aber sich zuprosten und auf die Tradition anstoßen. Die neue Majestät lässt sich dann am Festsonntag, 4. September, am alten Markt mit Pauken und Trompeten feiern Dort ist um 16 Uhr große Königsparade.
Die Schützen freuen sich auf froh gestimmte Gäste, die nach Parade und Zapfenstreich mit zum Sonnenhausplatz kommen, um die große Abendshow zu erleben. Mit den Boore wird gesungen: Rut sin de Ruse. Die Gastgeber zitieren gern die Altvorderen von 1836 („Die Tage der Freude sind gekommen!“) und wollen nachholen, was so lange gefehlt hat: Spaß an der Freud. Schützenchef Horst Thoren sagt, was viel fühlen: „Wenn die Sehnsucht ruft, müssen wir dabei sein.“.

Wir haben das Feiern nicht verlernt

IMG 1222 SSF2019mw400Gladbachs Schützen haben sich fürs erste September-Wochenende viel vorgenommen: Die feierfreudigen Brauchtumsfreunde wollen endlich nachholen, was sie in zwei Jahren verpasst haben: Zum ersten Stadtschützenfest seit 2019 verspricht der gastgebende Bruderrat am Sonnenhausplatz Tage der Begegnung, der Freude, des entspannten Miteinanders. Schützenchef Horst Thoren spricht sogar vom Fest der Sehnsucht, das Tausende Schützen und Zehntausende Gäste in der Gladbacher Oberstadt zusammenführen soll. Es geht in Gladbach, wie so häufig im Rheinland, um den Spaß an der Freud, um die Liebe zur Heimat und das Vergnügen, in andere Rollen zu schlüpfen. Deshalb steht im Mittelpunkt des Geschehens ein neuer “König der Könige” für die Schützen in Stadt und Land, der aber erst noch ermittelt werden muss und dann gefeiert werden soll.

Bei aller Vorfreude auf Vogelschuss und Königsball, auf Krönungsmesse und Parademarsch wissen die Bruderschaften sehr wohl, dass der Neustart des Miteinanders nicht leicht sein wird. Die Pandemie ist längst nicht überwunden, der Krieg in der Ukraine lässt manche fragen, ob große Feste angebracht sind. Die Schützen sagen mit Horst Thoren: “Gerade in diesen Zeiten braucht es Momente der Hoffnung”. Deshalb verbinden sie ihre Zusammenkünfte mit der Friedensbotschaft der Bruderschaften, wird beim Zapfenstreich die Europa-Hymne gespielt: “Alle Menschen werden Brüder.”

Im Blick haben die Gastgeber das Infektionsgeschehen. Die größeren Zusammenkünfte seit Mai haben gezeigt, wo besondere Risiken bestehen. Darauf wollen die Veranstalter eingehen. So gilt auch für den Ball aller Majestäten am Festsamstag (3. September) in der Kaiser-Friedrich-Halle die 3G-Regel. Freizügiger kann es draußen zugehen, wenn auf dem Sonnenhausplatz gefeiert oder am Alten Markt paradiert wird.

Was das Stadtschützenfest 2022 bietet, beschreibt der Bruderrat so: Beste Stadtfeststimmung, reichlich Schützenfolklore und gute Gründe, miteinander anzustoßen. Wer dabei sein will, sollte zum Sonnenhausplatz kommen. Dort gibt’s am Eröffnungstag (Freitag, 2. September, 17 Uhr) als Soft-Opening eine After-Work-Party, dort wird am zweiten Tag (Samstag, 3. September, 15 Uhr) auf den Holzvogel geschossen und der neue König ermittelt, dort versammeln sich Schützen und Gäste an allen drei Tagen zu Feldlager und Bühnenshow. Der Fest-Sonntag (4. September) ist der Tag der Tradition, die in Rheinland selbst bei Krönungsmesse (13.45 Uhr, Münster) oder Festparade (16 Uhr, Alter Markt) fröhlich ist. Dazu paßt, dass die Schützen ihre Feste als märchenhaft charakterisieren. So beschreibt Schützenchef Horst Thoren das Feldlager auf dem Sonnenhausplatz als “Tischlein deck dich!” So sieht der scheidende Bezirkskönig Jens Schmidt seine Amtszeit trotz Corona-Verlängerung als traumhaft an. Seine Botschaft: “Wir haben das Feiern nicht verlernt!”